Katzen legen Hausbrände

… oder so ähnlich. Und das geht so:

Die moderne Familie freut sich über ihre moderne Küche mit Spülmaschine, Mikrowelle, Induktionsherd, Pipapo. Die moderne Familie hat einen Stubentiger. Die moderne Familie isst nicht immer auf. Ab und an lässt sie Essensreste auch mal im Topf. Auf dem Herd. Die moderne Familie hat’s auch nicht so mit der konsequenten Erziehung der Familienkatze (ne warte: Katze und Erziehung in einem Satz ist irgendwie auch quatschig) Auf jeden Fall ist folgendes Bild nicht gestellt.

IMG_0185.JPG

Was passiert dann? Der Herd geht an. Weil: Katzenpfoten sind fast sowas wie Menschenfinger. Zumindest in Herdlogik. Weil nun auch was auf dem Herd steht, bleibt der Herd auch an. Es wird heiß. Sehr heiß. Und zack hat man einen Schaden von 12 000 €. Kann man sich gar nicht ausdenken. Passiert wirklich. Weil die Katzen die Herde nämlich fast immer nur auf einer sehr geringen Stufe einschalten (sie tippen ja nicht wirklich 14 Mal auf den Plus-Schalter), greift die Sicherungsautomatik nicht zuverlässig. Aber auch auf Stufe 2 brennt der Rotkohl irgendwann fies an – und 2 Stunden später ist die Kasserolle extrem heiß, da reicht dann schon ein Einkaufszettel zum Entzünden. Der mir bekannte Fall war im Übrigen kein Brand, sondern Schaden durch Ruß – der Katze ist aber nichts passiert.

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