Datenschutz- oder was Facebook, Google, Twitter und Co. wirklich über dich wissen: Tool-Tipps

Es wird ja so gern Angst gemacht – wir werden ausgespäht, ausspioniert, gar ausgesaugt, denn man will alles über uns wissen. Nirgends ist man mehr sicher. Da wird gesammelt und gehortet und am Ende für teuer Geld verkauft. So zumindest der Eindruck, wenn man so manchem ablehnendem Geist zuhört. Da sind sie alle böse, diese Firmen, die unser Leben bestimmen – Facebook, Google und Youtube – alles große, gierige Datenkraken. Weiterlesen Datenschutz- oder was Facebook, Google, Twitter und Co. wirklich über dich wissen: Tool-Tipps

Mit .@Mentions kann man mehr Follower erreichen

Hab ich nicht gewusst. Aber jetzt weiß ich’s.

Wenn man @-Mentions auf Twitter verschickt, können das ja nur die Follower sehen, die man mit dem @Mention-Adressaten teilt.

Schreibt man aber ein „.“ vor dir @-Mention, dann kann die Nachricht sowaohl von all meinen Followern, als auch von all den Followern des Adressaten gelesen werden. Sehr cool!

@ mentions replys

… dass auch XING Linkstatistiken hat.

bei google+ kennen wir das schon: Über die Ripples kann man sich bereits seit 2011 die Verbreitung von Links anzeigen lassen. Mittlerweile gilt das für Profile und Seiten.

Käthe Fischer Google Plus Weiterlesen … dass auch XING Linkstatistiken hat.

Der Facebook Graph Search wird besser.

Der Graph Search ist ja eh schon ’n Ding! Darf man Nutzern ja fast gar nicht erzählen, was damit alles möglich ist, denn dann kommt gleich wieder dieses reflexhafte „Wha! Ausspionieren! Facebook ist böse!“ Weiterlesen Der Facebook Graph Search wird besser.

… wie viel besser eBay Kleinanzeigen sind

… vor allem, wenn man ein bisschen Marketing-Background-Wissen hat.

Besser als was, fragst du? Na besser als das blöde Gebiete! Wieso, fragst du? Na weil viel effizienter. Es geht so viel schneller und es bleibt sehr viel mehr Geld hängen 😉 Wie ich drauf komme, fragst du? Vor ein paar Monaten hab ich Kinderspielzeug versteigert. Es war fürchterlich: man schlägt sich ewig mit so einem Gebot rum und am Ende bleibt nicht viel hängen. Jetzt gerade habe ich Klamotten rein gestellt und sie waren kaum online, schon waren viele auch schon wieder weg.

Käthe Fischer Berlin Online Marketing eBay Tipps

Was meinste denn nun mit Marketing-Background-Wissen, fragst du? Ja na denn ma los:

1. Mache ordentliche Bilder!

Von vorne, von hinten, von oben, von unten, wenn möglich im Gebrauch. Hast Du Gebrauchsanleitungen, fotografier sie. Verkaufst du Klamotten, dann fotografier auch die Waschzettel (das sind diese eingenähten Dingerchen, auf denen steht, aus welchem Material die Plünne ist und wie sie am besten zu waschen ist) – denn das einzig blöde am Internet ist: man kann nichts anfassen, drum muss man so viel zeigen, wie nur möglich.

Käthe Fischer Tipps Online Marketing eBay

2. Beschreibe, was das Zeug hält.

Siehe erstens. Man kann nichts anfassen – was nicht im Bild „gesagt“ werden kann, musst du jetzt in Worte fassen. Fass dich kurz – Niemand will Romane lesen – oder strukturiere deinen Text so, dass die wichtigen Informationen sofort klar erkennbar sind. Gib dir Mühe beim Texten, kontrolliere Rechtschreibung und Grammatik – sie gehören zum wichtigen ersten Eindruck.

3. Sei sympathisch

Wir wollen nichts von Fremden kaufen, weil wir immer ein bisschen Angst haben, dann Klamotten oder das Handy von einem Druffi zu erstehen. Deshalb: erzähl was von dir: weshalb gibst du die Sachen weg? Was magst du an ihnen besonders? Was eher nicht? Und zack: schon haste zusammen mit 2. auch gleich Keywords fürs SEO mitgebracht.

Käthe Fischer Online Marketing Tipps eBay Text

4. Erspare allen Arbeit

Schreib das, was alle wissen wollen, direkt immer mit rein: Wie schnell wirst du liefern? Wie teuer ist der Versand? Berechnest du Verpackung? Gibst’s Nachlass, wenn man mehrere Angebote wahrnimmt? So fällt bei vielen schon eine Hürde weg und sie können direkt mit „Verhandeln“ loslegen – hier bin ich allerdings nicht sonderlich gut drin, drum gibt’s hierfür auch keine Tipps von mir 😉

Diese Tipps sind nicht neu und man kann sie hundertfach nachlesen. Sie gelten sowohl für Gebote, als auch für Kleinanzeigen. Und dennoch: Man liest immer wieder diese sehr, wirklich sehr reiskekstrockenen Beschreibungen und am Ende weiß man doch nicht, ob einem das Ding, was man da gebraucht kauft, passt oder nicht. Was ihr nicht vergessen dürft: Das ist privater Handel. Es gibt kein Geld zurück! Um so genauer und präziser ihr seid, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass euch die Ware abgenommen wird. Ja, es macht mehr Arbeit, Klamotten dreifach auszumessen (Gesamtlänge, Armlänge, Brust), es lohnt sich aber. Ja, es macht mehr Arbeit, sich technische Daten vom vier Jahre alten Camcorder rauszusuchen, aber so weiß der Interessent sofort, ob es das ist, was er sucht und skippt nicht zum nächsten Anbieter – oder Amazon, wo er 30 Tage Rückgaberecht hat. Happy bieting 😉

 

… ich kann storifys

Für die Junge Presse und das Zukunftsforum Medien habe ich einen Workshop gehalten – mit etwa 20 jungen Medienmachern haben wir einen Tag das Thema „Social Media“ beackert. Ich hatte eine Woche Zeit, diesen Tag vorzubereiten und so habe ich mich für Profilbildung und Reputationsmanagement als Fokus des Workshops entschieden. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht. Am Ende haben wir ein Storify zusammengestellt – versucht das mal wer: 9 Stunden in sowas zusammen zu fassen – pffft!  Weiterlesen … ich kann storifys